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5:4 Erfolg der 1. Tennisherren gegen TP Versmold

Der zweite Saisonsieg gegen den Tabellenzweiten - einfach super. Unsere 1. Tennisherren waren am Sonntag, den 6. August hoch motiviert, dem Tabellenzweiten Paroli zu bieten, um den Weg zum Klassenerhalt offen zu halten. Erstmals war der sympathische 22-jährige Korse Laurent Lokoli (atp 346, career high atp 207) für Alster an der Spitzenposition am Start. Damit war Alster gefühlt auf Augenhöhe mit dem Aufsteiger TP Versmold, der mit Daniel Masur (atp 226) und Marvin Netuschil (atp 352) zwei deutsche Top-Nachwuchsspieler verpflichtet hat und ein rundum hochklassiges Team aufbietet. 

Schon die erste Einzelrunde wurde zum Thriller. David Eisenzapf spielte an Position 6 einen guten ersten Satz, den er nicht zumachen konnte (5:7). Dann zog er sich unglücklich eine Knieverletzung zu und musste aufgeben. Bei Kim Möllers an Position 4 drohte die Führung mit Break fast in den Satzverlust umzuschlagen, er sicherte sich mit viel Geduld in den langen Rallyes Satz 1 und am Ende auch hoch konzentriert den Match-Tiebreak. Einen schönen, Nerven schonenden 6:3, 6:3 Sieg gegen den leicht angeschlagenen Marvin Netuschil steuerte Pedro Sakamoto bei. Durchatmen - 2:1 Zwischenstand. Aber es blieb ein Krimi...

Das Spitzeneinzel zwischen Alsters Laurent Lokoli und Daniel Masur hätte auch ins ATP-Turnier gepasst, sehr sehenswert, aber mit dem schlechteren Ende für Alster. Laurent Lokoli, der vollen Einsatz zeigte, unterlief am Ende des Satzes ein Vorhandfehler zuviel (6:7, 4:6). Bei Mathieu Rodrigues an Position 5 schien alles klar, aber nach 6:0 im ersten Satz stand es plötzlich 0:5. Den Match-Tiebreak holte er aber souverän 10:1. Demian Raab an Position 3 schien gegen den Schweden Isak Arvidsson keine Chance zu haben. Nach 1:6 änderte er seine Strategie zum 6:4 im zweiten Satz. Im Match-Tiebreak fehlte ihm leider das letzte Quentchen Kraft (7:10). 3:3 - alles war möglich. 

Ein Kracherdoppel auf M1, Laurent Lokoli und Pedro Sakamoto gegen Daniel Masur und Johann Willems. Dazu Demian Raab und Joey Sirianni, der Zauberschläge zeigte, auf M2 und die schon Freitag bewährte Kombi Kim Möllers und Mathieu Rodrigues. Unglaublich, aber wahr: Tobias Hinzmann war definitiv auf allen 3 Courts gleichzeitig - lautstark anfeuernd zum 7:6 für Alster in allen Doppeln. Das 3. Doppel setzte sich schnell ab, 6:1 im zweiten Satz. Und im Spitzendoppel harmonierten der Korse und der Brasilianer immer besser, egalisierten einen Break-Rückstand zum 7:6, 6:3 Erfolg. Hurra, das Punktspiel war gewonnen. Es war natürlich schade, dass der Tiebreak des 2. Satzes und der Match-Tiebreak im 2. Doppel an die Gäste ging. 

Super Stimmung im Team, ein zufriedener Trainer, ein Schlusskreis mit schönen, inspirierenden Worten von Tobias Hinzmann und Laurent Lokoli, eine lustige Team-Session auf der Clubterrasse mit Gesangseinlagen und Sieger-Bier. 

Wie schön, dass allerlei Zuschauer diesen Tennistag mit uns geteilt haben. Danke vom gesamten Team. Weiter gehts am Freitag, den 11. August auswärts in Oldenburg. Am letzten Spieltag, Sonntag, den 13. August um 11 Uhr gegen den TC Iserlohn heißt es wieder 2. Bundesliga am Rothenbaum.  Alster Go! // Maren Raab

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6:3 Heimsieg der 1. Tennisherren gegen Rot-Weiss Berlin

Titelbild Tennis

Die Alsteraner haben nach vier teils sehr knappen Niederlagen nicht aufgesteckt und tatsächlich am Freitag, den 4. August auf heimischer Anlage den ersten Saisonsieg gegen LTTC Rot-Weiss Berlin eingefahren. Es war eine Team-Leistung nach Maß, Siege in Griffweite landeten diesmal allesamt auf Alsters Konto, ob im Tiebreak oder Match-Tiebreak. Rot-Weiss konnte zwei seiner Topspieler nicht einsetzen, der Shooting-Star des diesjährigen Hamburger ATP-Turniers Rudolf Molleker spielte Halbfinale beim Essener ITF-Turnier und die Nr. 1 der Berliner, Daniel Altmaier (atp 228) musste wegen einer Verletzung im vorherigen Liga-Spiel pausieren. Aber das Aufgebot der Gäste aus der Hauptstadt war immer noch hervorragend, angefangen mit Sebastian Rieschick (career high atp 199) an Position 6, der Joey Sirianni klar schlug. Unser Mathieu Rodrigues aber setzte sich 6:2, 7:6 durch, bewahrte die Nerven im engen Tiebreak. Die 1. Einzelrunde beendete Demian Raab an Position 2, der sicher nicht Favorit gegen den Polen Marcin Gawron (career high atp 262) war, mit einem 6:4, 3:6, 10:6 Erfolg. Bei 3:6 Rückstand im Match-Tiebreak nahm er sein Herz in die Hand und holte ohne Rücksicht auf die stürmischen Böen 7 Punkte in Folge. Neben zahlreichen Spielern unserer 2. Herren tauchte überraschend unser jahrelanger Topspieler Philipp Hammer auf den Zuschauerrängen auf, allesamt leisteten mega Support. Das Team bedankt sich ebenfalls bei den weiteren Zuschauern.

2:1 Zwischenstand und Alster brauchte heute jedenfalls 4 Punkte aus den Einzeln, das stand fest. Bei Matthias Kolbe lief es trotz großen Einsatzes nicht ideal, er verlor 3:6, 2:6. Pedro Sakamoto und Kim Möllers mussten es richten. Und auf Pedro Sakamotos Spitzenleistung im Spitzeneinzel war wiederum Verlass. Alsters einziger auf der Weltranglistentour aktiver Spieler schlug Romain Jouan (career high atp 209) 6:4, 6:3, blieb auch mentaler Sieger im vom Franzosen initiierten Katz- und Mausspiel mit Stopp-Bällen gegen den Wind. Und auf M2? Was machte Kim Möllers mit einem Turniersieg auf Borkum in den Knochen? Er gewann 6:4, 6:4 gegen den Franzosen Martin Vaisse (career high atp 225), und dies trotz der stürmischen Wetterlage, die ihm mit seinem aggressiven Slice-Schlägen so gar nicht liegt. Ein strahlender Kim Möllers nahm die Glückwünsche der strahlenden Teamkameraden zu seinem ersten Liga-Sieg für Alster in dieser Saison entgegen. 4:2 nach den Einzeln...

Die Frage der Doppelaufstellung löste Trainer Uwe Hlawatschek demokratisch mit den Jungs. Das 3. Doppel mit Matthias Kolbe/Tobias Hinzmann unterlag Marcin Gawron/Sebastian Rieschick deutlich, während das 2. Doppel mit Kim Möllers/Mathieu Rodrigues mit 6:2, 6:0 die Siegerstraße nicht verließ und damit den entscheidenden fünften Punkt für Alster sicherte. So ließen sich Trainer und Team mit bester Stimmung auf dem M1 nieder, wo Pedro Sakamoto/Demian Raab unter den Anfeuerungsrufen nach 1:6 im ersten Satz den Tiebreak des 2. Satzes und den Match-Tiebreak gegen das französische Duo Romain Jouan/Jerome Inzerillo nach Hause brachten. Jubel und ein entspanntes Team-Essen in unserer tollen Gastro setzten den Schlusspunkt unter einen erfolgreichen Tennistag. Alster Go! //Maren Raab

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1. Tennisherren: 3:6 Niederlage bei Blau Weiss Neuss

Eine David gegen Goliath Aufgabe lag vor unseren Alster Herren, als sie - nach drei Saisonspielen im Tabellenkeller befindlich - am Sonntag, den 30. Juli um 11:00 Uhr gegen den Absteiger aus der 1. Bundesliga an den Start gingen.  Der Traditionsverein Tennis Ewige Liebe BW Neuss hat zehn Deutsche Meister Titel auf der Uhr und marschiert mit deutlichen Siegen zielstrebig wieder Richtung Tennis-Oberhaus. Die Spielervorstellung in Neuss war schon etwas Besonderes, nicht nur weil als Nr. 4 Frederik Nielsen angekündigt wurde, Wimbledon Champion im Herren-Doppel 2012 (mit Jonathan Marray).

Zu viele knappe Matches gingen bisher verloren, aber unsere Jungs ließen den Kopf nicht hängen. Die Bedingungen waren allerdings widrig. War es in Bielefeld schon unangenehm windig, so fegten in Neuss immer wieder heftige Sturmböen über die Anlage, dieselben, die im benachbarten Köln für die Auskopplung einer Seilbahngondel sorgten. 

Die Aufgabe gegen den Rumänen Adrian Ungur, der als erfolgreichster Bundesliga-Spieler von Neuss vorgestellt wurde (atp career high 79), war zu schwer für Demian Raab an Position 2, der eine empfindliche 1:6, 1:6 Niederlage hinnehmen musste. Sein versierter Gegner hatte in engen Spielen immer eine noch schönere Antwort. Mathieu Rodrigues an Position 4 hingegen gelang sein dritter Saisonsieg im Einzel für Alster, ein solider 6:2, 6:2 Arbeitssieg gegen Frederik Nielsen ohne angesichts der Böen zu viel Risiko zu nehmen. Tobias Hinzmann wollte den Punkt an Position 6 gegen Spieler-Trainer Kevin Deden für das Team so unbedingt sichern, dass der Druck gegen Ende des Match-Tiebreaks zu hoch wurde und ihn das Match kostete. 

Das Spitzeneinzel von Pedro Sakomoto gegen den Niederländer Botic van de Zandschulp (atp 311) war absolut Erstliga würdig, wie uns die erfahrenen Neusser Verantwortlichen und Zuschauer versicherten. Ein stets enges Match auf höchstem Niveau, bei dem es dem Alsteraner gelang, den platzierten Hochgeschwindigkeitsaufschlag der Neusser Nummer 1 im Zaum zu halten. 2 Satzbälle im ersten Satz reichten nicht, dann aber gewann Pedro Sakamoto, der sich nie entmutigen lässt, den zweiten Satz im Tiebreak. Der Match-Tiebreak war offen mit dem schlechteren Ende für Alster auf dem gut gefüllten Centrecourt, 5:7, 7:6, 8:10. Auch Kim Möllers spielte ein gutes Match gegen den wie van de Zandschulp auf der ITF-Tour aktiven Niederländer Niels Lootsma (atp 316), der Match-Tiebreak glitt ihm allerdings zu rasch aus den Händen, 7:6, 4:6, 3:10. David Eisenzapf, der aus Neuss stammt und eine natürlich eine besonders gute Leistung zeigen wollte, hatte ebenfalls eine schwierige Aufgabe, unterlag dem Ungarn Mate Valkusz, der Nr. 1 der Junioren Weltrangliste in 2016, 3:6, 2:6 an Position 5. 

Der Westen brachte Alster kein Glück, wieder 3 Match-Tiebreaks im Einzel verloren, wieder mit 1:5 nach den Einzeln in die Doppel. Aber jeder Match-Punkt ist wichtig, der Team-Spirit war da. Obleich Neuss im Spitzendoppel mit Botic van de Zandschulp/Adrian Ungur nicht von unserem Duo Pedro Sakamoto/Mathieu Rodrigues zu schlagen war, holten wir tatsächlich noch zwei Doppelsiege. Demian Raab und Joey Sirianni schnell durch Aufgabe von Neuss im zweiten Satz und die legendäre Kombi Matthias Kolbe/Tobias Hinzmann - auch legendär am längsten auf dem Court - siegte tatsächlich im Match-Tiebreak und das gegen den Wimbledon Champion im Herren-Doppel von 2012 Frederik Nielsen an der Seite von Marius Zay.

So ging es trotz einer nicht ganz einfachen Situation mit guter Stimmung nach Hamburg zurück. In Neuss waren wir ein gutes Team und haben dem zahlenden Publikum einen guten Kampf geboten. Nach 4 Spieltagen ist vor 4 Spieltagen und definitiv alles ist möglich. Alster Go!!! 

Am Freitag, den 4. August um 13 Uhr gilt es - hoffentlich mit viel Hamburger Unterstützung - alles hineinzuwerfen beim Heimspiel gegen Aufsteiger "Rot-Weiss" Berlin, der mit einer Bilanz von 3 Siegen und 2 Niederlagen einen mittleren Tabellenplatz bekleidet, sich mit 2 Hauptfeldspielern des diesjährigen ATP-Turniers am Rothenbaum, Daniel Altmaier und Rudolf Molleker, sehr gut aufgestellt hat. Sonntag, den 6. August um 11 Uhr steht ein weiteres Heimspiel an, wiederum gegen einen sehr starken Aufsteiger, den Tabellenzweiten TP Versmold.
// Maren Raab

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1. Tennisherren verlieren 2:7 in Bielefeld

TeamFoto
oben von links: Kim Möllers, Matthias Kolbe, Demian Raab, Pedro Sakamoto, Tobias Hinzmann
unten von links: David Eisenzapf, Mathieu Rodrigues, Trainer Uwe Hlawatschek, Joey Sirianni

Bereits am Donnerstag reiste unser Team nach Bielefeld, denn am Freitag, den 28. Juli sowie am Sonntag den 30. Juli standen zwei Auswärtsspiele in der 2. Bundesliga an. Neben Trainer Uwe Hlawatschek war auch Sportwart Peer Laux dabei, die beiden gebürtigen Ostwestfalen coachten unsere Jungs, die nach zwei Auftakt-Niederlagen eine schwere Aufgabe zu stemmen hatten. Die Bilanz des Spieltages: nur 2 Regenschauer aber auch nur 2 Matchpunkte und wieder war mehr drin. In der ersten Einzelrunde hatte Demian Raab an Position 2 mit dem Aufschlagriesen Louis Weßels zu tun, aber obgleich er sein bestes Match der Saison spielte, musste er sich dem deutschen Nachwuchstalent 6:7, 4:6 geschlagen geben. Auch Mathieu Rodrigues scheiterte diesmal knapp im Match Tiebreak. Gleiches galt für Joey Sirianni gegen Lars-Hendrik Behlen. Unbeeindruckt vom 0:3 Zwischenstand zog Pedro Sakamoto im Spitzeneinzel sein starkes Spiel gegen den Niederländer Scott Griekspoor zum 7:5, 6:4 Erfolg durch. Auch bei 0:2 im zweiten Satz hatte man nicht das Gefühl, er könne verlieren. In zwei Sätzen unterlagen Kim Möllers und Mathias Kolbe. Bekanntlich ist es schwer, mit einem 1:5 in die Doppel zu gehen, aber alle hängten sich rein. Im 1. Doppel war für Pedro Sakamoto an der Seite von Kim Möllers nicht viel zu holen gegen Louis Weßels und Scott Griekspoor. Während Demian Raab und Joey Sirianni im Match-Tiebreak verloren, sicherten sich Mathieu Rodrigues und Matthias Kolbe trotz der immer noch großen Zuschauer Unterstützung in Bielefeld ihr Doppel mit einem klaren Match-Tiebreak. Zwei Tage später stand niemand Geringeres als der Absteiger aus der ersten Liga auf dem Programm. Schwierige Stunden für Trainer und Team. // Maren Raab

Tabelle

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1. Tennisherren: 3:6-Niederlage beim Suchsdorfer SV

Es war ein schwarzer Freitag für unsere 1. Tennisherren auswärts beim Suchsdorfer SV.  Das zweite Saisonspiel lief äußerst unglücklich für unser  Team, das mit Blick auf die kommenden Begegnungen und die eigenen personellen Möglichkeiten einen Sieg bitter nötig gehabt hätte. Sehr kurz zusammengefasst: Das Spitzeneinzel (im Match-Tiebreak), ein weiteres Einzel und das Spitzendoppel gingen an Alster,  5 (fünf!!!) Matches gewann Suchsdorf im Match-Tiebreak mit engagierter, lautstarker Unterstützung der großen Suchsdorfer Fanbase, 2 Verletzte bei Alster, Alster im Tabellenkeller. 

Nun schnell etwas Positives: Unser Topspieler Pedro Sakamoto startete gegen den talentierten jungen Franzosen Artur Rinderknech schwach, holte sich aber mit seiner ganzen Erfahrung und viel Kampfgeist den 2. Durchgang deutlich, ließ auch im Match-Tiebreak nichts anbrennen. Insbesondere fand er im Matchverlauf bessere Mittel gegen die sehr guten Returns der Suchsdorfer Nr. 1 zum 0:6, 6:2, 10:8 Endergebnis. Unser Neuzugang Mathieu Rodrigues schlug an Position 4 Florian Barth in zwei Sätzen 6:2, 6:4, eine sehr gute Leistung gegen diesen stets gefährlichen Gegner. Leider aber verletzte sich der Alsteraner am Ende des Matches so am Rücken, dass er mit seinem Service stark eingeschränkt war. Diese Verletzung war natürlich schon ganz und gar nicht mehr positiv und die Sorge stand Trainer Uwe Hlawatschek und dem zur Unterstützung des Teams angereisten Sportwart Peer Laux ins Gesicht geschrieben. Dies umso mehr, als auch Demian Raab mit einer Verletzung der linken Schulter zu kämpfen hatte, die Rückhand nicht mehr durchziehen konnte. So hatte auch sein Match an Position 2 den umgekehrten Verlauf genommen, wie das von Pedro Sakamoto. Demian Raab spielte einen starken 1. Satz gegen Dominik Bartels, ehe die Schulterschmerzen überhand nahmen, er den 2. Satz und auch den Match-Tiebreak verlor, einen Matchball nicht verwandeln konnte (6:3, 1:6, 11:13). 3:6, 4:6 unterlag Tobias Hinzmann an Position 6 dem Dänen Martin Pedersen. Kim Möllers an Nr. 3 biss sich nach verlorenem 1. Satz in sein Match hinein, dies trotz Schwierigkeiten mit dem sehr schnellen rutschigen Court. Im Match-Tiebreak kochten die Emotionen hoch und das Racket flog, er musste einen Punktabzug hinnehmen, unterlag letztlich 3:6, 6:4, 7:10. Ein episches Match spielte David Eisenzapf, der den Sieg so sehr verdient hätte. Nach 2:5 Rückstand sicherte er sich den 1. Satz mit mutigen Winnern im Tiebreak, unzählbare Breakbälle bei 4:4 im 2. Satz wehrte der Däne Esben Olesen ab, breakte dann selbst und konnte den Match-Tiebreak für Suchsdorf entscheiden (7:6, 4:6, 8:10). Es stand wie gegen Blau-Weiss Berlin 2:4 nach den Einzeln.

Damit es nicht weiter weh tut, nur kurz zu den Doppeln. Eine Paradeleistung legten hier Pedro Sakamoto und Demian Raab im Spitzendoppel hin. Egal was kam, sie hatten die bessere Antwort zum 6:0, 6:2. Kim Möllers und der durch Erschöpfung und Krämpfe geschwächte David Eisenzapf sowie Matthias Kolbe an der Seite von Matthieu Rodrigues, der nur noch "einwerfen" konnte, kämpften allesamt aufopfernd, ehe beide Duos unter dem Suchsdorfer Jubel im Match-Tiebreak den Kürzeren zogen. So schade, denn das kleine "Alster-Lager" - auch mit Ersatzspieler Sebastian Schönholz - hatte zwischendurch nochmal Hoffnung geschöpft. 

Fazit: Ab jetzt sollten wir einfach alle Match-Tiebreaks für uns entscheiden oder gleich in 2 Sätzen gewinnen. Weiter geht´s, oder auch: Alster Go!!! Einfacher wird es nicht in der nächsten Woche auswärts am Freitag gegen Bielefeld und am Sonntag Neuss, den Absteiger aus der 1. Liga. // Maren Raab

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  • Eisenzapf
  • Mathieu Rodrigues und Pedro Sakamoto siegten im Einzel
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  • Raab-Uwe
  • Sakamoto
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Hockey: Herren-Rückkehrer Jesper Kamlade

Jesper Kamlade ist zurück!

Nach einer Hockey-Auszeit bei seinem Heimatverein Lüneburg kehrt der 20-jährige U18 Europameister (2015) und dort zum besten Spieler des Turniers geführter Stürmer zurück zu den 1. Hockeyherren. Neben Carl Alt (UHC) und Mo Gandhi (USA) ist er ein weiterer namenhafter Neuzugang für die kommende Saison.

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Hockey: Didi Linnekogel auf Kurs mit den Honamas

Didi Insta DHB
Läuft bei dir Didi!

Mit der Nationalmannschaft beim World League Halbfinale in Johannesburg unterwegs, stehen die Honamas als Gruppensieger fest. Das Team von Bundestrainer Stefan Kermas hat Belgien, Irland, Ägypten und Südafrika klar hinter sich gelassen. Im Viertelfinale geht es morgen um 15:45 Uhr gegen Frankreich.

 

 

 

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2. BL Tennis: DCadA vs. TC BW Berlin

3:6 Auftakt-Niederlage gegen Blau-Weiss Berlin

Text & Fotos: Maren Raab

Auch im dritten Jahr in der 2. Bundesliga starten Alsters 1. Tennisherren mit einer Niederlage. Es war ein bisschen mehr drin beim Heimspiel am Sonntag und das ist natürlich schade in dieser stark besetzten Liga. Aber unsere Jungs werden das unbedingt wieder wettmachen. Alster Go!!! 

Die erste Einzelrunde war vielversprechend. An Position 2 dominierte Demian Raab mit einem starken Auftritt 6:0, 6:4 den Berliner Nachwuchsspieler Bastian Wagner. Und unser Neuzugang, der Franzose Mathieu Rodrigues gab einen super Einstand. Mit agilem und quasi fehlerlosem Spiel schlug er seinen Ex-Team-Kollegen Friedrich Klasen 6:4, 6:2. Nur die Position 6 ging rasch an Berlin, Tobias Hinzmann fand nicht zu seinem Spiel (0:6, 2:6). 

Unser Spitzenspieler Pedro Sakamoto hatte eine soo schwere Aufgabe gegen den Esten Jurgen Zopp (ehemals Nr. 71 der Welt). Er spielte ein sehr gutes Match. 6:4 und Break vor im zweiten Satz - Hochspannung. Würde das reichen? Jurgen Zopp gelangen Topp-Stopps und Linienbälle, mehrere Netzroller gingen zu seinen Gunsten. Obwohl Alsters Nr. 1 alles hineinwarf, entschied Zopp den 2. Satz mit 6:4 für sich und zeigte seine ganze Klasse im Match-Tiebreak, den er extrem druckvoll und präzise spielend klar 10:3 gewann. Für die Zuschauer, die im Nieselregen ausharrten - Danke dafür vom Team - hat es sich wirklich gelohnt. 

Kim Möllers hatte bei den ungünstigen Wetterbedingungen einen schwierigen Stand gegen den Sandplatz-Spezialisten Laslo Urrutia Fuentes und musste sich 0:6, 3:6 geschlagen geben. Auch Matthias Kolbe an Position 5 erwischte in einem Linkshänder-Duell nicht seinen besten Tag, unterlag ärgerlich 6:7, 6:7, obgleich er im zweiten Satz noch einen 2:5 Rückstand wieder aufgeholt hatte. 

2:4 nach den Einzeln also und Alster konnte sich lediglich das Spitzendoppel sichern. Pedro Sakamoto und Mathieu Rodrigues siegten 6:2, 7:5. Im 2. Doppel erwies sich Jurgen Zopp auf Berliner Seite erneut als zu stark: Demian Raab und Matthias Kolbe verloren 1:6, 4:6. Das 3. Doppel von Kim Möllers und David Eisenzapf ging knapp ebenfalls an Berlin. 

Weiter geht's am Freitag ab 13 Uhr auswärts gegen den Suchsdorfer SV

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Hockey: Neuer Trainer für 1. Herren

Der Club an der Alster ist bei der Suche nach einem Cheftrainer für die 1. Herren fündig geworden. Der Bundesliga-Kader wird unter Leitung von Fabian Rozwadowski die Vorbereitung auf die Mitte September beginnende Bundesliga-Saison 2017/2018 aufnehmen. Der 34-jährige Hockeytrainer und gelernte Sportwissenschaftler war mit der TG Frankenthal im Frühjahr 2013 zurück in die 1. Hallen-Bundesliga aufgestiegen und wechselte dann nach sechsjähriger Tätigkeit nach Hamburg, wo er ein Jahr lang die Herren des Großflottbeker THGC betreute.


„Die Flottbeker und ich waren wegen unterschiedlicher Vorstellungen über den sportlichen Weg der Mannschaft bereits im Guten auseinandergegangen, als die Meldung kam, dass Russell Garcia Alster in Richtung englischer Nationalmannschaft verlassen würde“, erinnert sich Rozwadowski, der als Spieler mit Dürkheim unter anderem deutscher Meister und Europapokalsieger in der Halle wurde. „Es sind Kontakte entstanden, die immer konkreter wurden. Für mich ist es eine Ehre, für diesen Club zu arbeiten, weil auf der einen Seite dieser junge Kader, mit so vielen Talenten, von denen einige Aussicht auf den A-Kader und internationale Karrieren haben, super interessant ist und auf der anderen Seite mit Sportdirektor Jo Mahn, aber auch Hockey-Vorstand Lars Brenneke und Geschäftsführer Eiko Rott, Persönlichkeiten da sind, die auch als Aktive schon sehr erfolgreich waren und heute ähnliche Leidenschaft für diesen Sport haben wie ich.“ 

Sportdirektor Jo Mahn: „Es ist für einen so jungen Trainer sicherlich eine riesen Chance, mit einem so guten, jungen Team zu arbeiten. Wir sind noch gar nicht ganz fertig mit der Kader-Zusammenstellung, aber es wird ein sehr breiter, starker Kader, den wir dieses Jahr aufbieten können. Wir hoffen auf eine langfristige Zusammenarbeit mit ihm, nachdem der letzte Trainer nur für ein Jahr da war. Auf jeden Fall habe ich selten einen Trainer gesehen, der so brennt wie Fabian.“

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Update: Alster 2020

Liebe Mitglieder,  

wie avisiert möchten wir Sie in Bezug auf den Stand zu Alster 2020 regelmäßig auf dem Laufenden halten.  

In unserem letzten Workshop mit interessierten Mitgliedern haben wir versucht, gemeinsam die Prämissen für einen konsensfähigen Gesamtentwurf zu erarbeiten. In diesem Rahmen ging es auch darum, der Sorge Rechnung zu tragen, dass sich der Club in einer Umsetzungsphase nicht in eine Großbaustelle verwandeln wird und diesen für Monate bzw. Jahre lahmlegen würde. Ziel ist es also das Projekt in Einzelschritten umzusetzen von dem jeder Schritt in sich eine Verbesserung der Anlage bedeuten würde. Einige Schritte (z.B. neue Tennisplätze) können ggf. bereits heute unter bestehendem Planrecht errichtet werden, unabhängig vom Gesamtprojekt Alster 2020.

Wichtig ist es insoweit, einen Gesamtentwurf als Ziel zu haben in dem alle Bausteine schlussendlich ineinander greifen. Hier finde ich, haben wir wirklich gute Fortschritte gemacht. Zum ersten Mal haben wir eine Grundlage, die diskutiert und verbessert werden kann. Als ein Ergebnis haben sich einige wenige Mindestanforderungen herausgebildet:

  • 15 Tennisplätze
  • 1,5 Hockey Kunstrasenplätze
  • 1 weitere Hockeyhalle
  • 2 Hockeyplätze dauerhaft außerhalb unserer

Anlage   Ob wir ein neues Clubhaus bauen, oder wo wir in welcher Größe Fitness unterbringen, sind Detail-Bestandteile, die in die jeweiligen Planungen untergebracht werden können. Entwickeln müssen wir, wie und in welcher Anordnung wir die Bausteine platzieren.  Der erarbeitete Entwurf demonstriert, dass dieses möglich ist.

In Bezug auf Wellingsbüttel zeichnet sich seit der Reform der Sportanlagenlärmschutzverordnung eine Wendung ab. Zusammengefasst erhalten Spielstätten höhere Lärmkontingente (5 dB), die schützenswerte Mittagsruhe wird abgeschafft und der Bestandsschutz bei Veränderungen (z.B. Kunstrasen anstatt Naturrasen) geht nicht verloren. Wir erinnern uns, dieses war das ursächliche Problem in Wellingsbüttel, weil der TSC seinen Fußballplatz durch einen Kunstrasen erneuerte und den Anwohnern einen Anlass zur Klage lieferte. Wir sind in intensiver Prüfung, welche Auswirkungen dieses auf unsere Planungen haben wird und lassen das Ergebnis gutachterlich bestätigen.

Verschiedene Alternativen, die das Vorstehende berücksichtigen, möchten wir Ihnen im nächsten Schritt im Juli auf der Mitgliederversammlung vorstellen. Vor dem Hintergrund des aktuellen Planungsstandes möchte ich nochmals deutlich darauf hinweisen, dass wir zu diesem Zeitpunkt der Mitgliedschaft keine Pläne zur Abstimmung vorlegen werden und die Mitglieder auch nicht darum gebeten werden, sich für oder gegen etwas zu entscheiden. Wir werden lediglich einen planerischen Zwischenstand auf Basis der aktuellen Erkenntnisse sowie der bisherigen Mitgliederworkshops vorstellen. Das sich daraufhin ergebende Meinungsbild der Mitgliedschaft wäre für uns von großem Interesse.  

Es ist nur zu deutlich, dass der Platz auf dem Gelände ein hohes Gut ist, Entwürfe müssen den vielseitigen Interessen des Clubs Rechnung tragen. Eine Komponente bleibt aber nach wie vor ungewiss. Das ist die Frage eines neuen Stadions. Wir werden die  Fläche eines potentiellen neuen Stadions definieren und vorgeben müssen, um den laufenden Spielbetrieb auf der Anlage zu gewährleisten und uns auch ansonsten nicht  zu sehr einschränken zu lassen. Daher sollten keine unumkehrbaren Entscheidungen getroffen werden (wie z.B. Über den Verkauf von Wellingsbüttel), bevor nicht eben dieses Thema hinreichend geklärt ist. Wichtige Voraussetzung dafür ist weiterhin, dass ein Investor und Betreiber gefunden wird. Damit diese Suche in Gang gesetzt werden kann, müssten die Clubmitglieder in naher Zukunft insoweit ein Votum abgeben und uns das Mandat dafür übertragen. Ohne dieses Mandat wird es keine nachhaltige Ansprache geben können, und ohne konkreten Investor werden wir nicht erfahren, ob die Realisierung eines neuen Stadions überhaupt möglich erscheint und zu welchen Bedingungen.  

Offen bleiben ebenfalls die Verhandlungen mit dem DTB, der parallel mit ins Boot geholt werden muss und mit dem wir unbenommen der Presseverlautbarungen in laufenden Gesprächen sind. Wie wir der Presse in den vergangenen Wochen entnehmen konnten, ist sich dieser scheinbar uneins über seine eigenen Ziele. Vieles wird klarer werden, wenn das Format für das ATP Turnier nach 2018 feststeht.

Abschließend möchte ich folgendes deutlich machen. Der Eindruck in der Öffentlichkeit sollte vermieden werden, dass wir um jeden Preis bereit sind, unsere Erbpacht zu verlängern. Wir sind die einzige Partei in dem Verhältnis mit dem DTB und Stadt, die unter Umständen bereit und in der Lage ist die notwendigen Ressourcen aufzubringen, um ein solches Projekt umzusetzen. Nicht um jeden Preis, heißt meiner Meinung nach auch warten zu können, wenn der Preis zu hoch ist. Vergessen wir nicht, dass über die nächsten Jahre mehre Millionen in die Instandhaltung unseres Stadions durch den DTB fließen müssten. Ob der DTB diese Mittel aufbringen kann, bleibt abzuwarten.

Erinnern wir uns an die ursprünglichen Ziele von Alster 2020. Nur zum einen geht es im Vordergrund um die Verlängerung unserer Erbpacht.  Ein ganz wesentlicher Aspekt ist viel zu sehr in den Hintergrund geraten: Wir wollten erreichen, dass der Club auf seiner zentralen Anlage zusammenkommen kann und belebt wird und die Sportbereiche nebeneinander ausgeübt werden und weiter zusammenwachsen können. Es lohnt sich, sich weiter dafür einzusetzen und ergebnisoffen zu diskutieren. // Edward Martens

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Hockey: Neuzugang bei den 1. Herren

Eine Top-Verstärkung im Sturm ab der neuen Saison!

Seit 6 Jahren spielt Carl Alt in der Bundesliga beim UHC. Jetzt wechselt der 24-jährige Stürmer zum Club an der Alster und wird die 1. Herren im Angriff verstärken.

Der Stürmer freut sich auf seine neue Aufgabe im "jungen und dynamischen Team, seine Erfahrung mit einzubringen." Dabei brennt Carl "Tore für den Club an der Alster zu schießen". Wir freuen uns den EHL-Sieger von 2012 und Torschützenkönig der vergangenen Hallensaison in unseren Reihen zu haben!

Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack:

 
 

Ein Beitrag geteilt von CARLAI (@carlxcarter) am 22. Mai 2016 um 23:19 Uhr

 
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Tennisherren 50 Nordostdeutscher Meister 2017

Tennis Herren Ü50

v.l.n.r. unten: Miguel Puig-de Vall Lamolla, Frank Unkelbach, David Miguel-Lapiedra, Peter Dill - oben von links:
Andreas Heider, Peer Laux, Karsten Krammenschneider, Christian Karl, JC Engelke -es fehlen Ernes Husarich und Ortwin Meis

Am letzten Wochenende konnten unsere erfolgsverwöhnten Tennis-Herren 50 nach einem teilweise hart erkämpften 6:3 Erfolg beim Tabellenzweiten Zehlendorfer Wespen in Berlin erneut ungeschlagen ! den Titel holen und sind damit erneut im "Final Four" um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Diese wird dann am ersten Septemberwochenende diesmal wieder bei uns am Rothenbaum ausgetragen. Ehemalige Weltklassespieler werden erwartet. Mannschaftsführer Peer Laux und Co. werden sich alle Mühe geben, um Spielern und Gästen dieser großartigen Veranstaltung einen würdigen Rahmen zu bieten. // JC