Tennisdamen Norddeutscher Meister Hallensaison 2018

Mit vier Siegen und einer Niederlage (diese allerdings mit Grippe-geschwächter, unvollständiger Mannschaft) „holten“ unsere famosen 1.Tennisdamen wieder einmal den Norddeutschen Hallenmeistertitel. Mehr geht nicht im Winter, eine Finalrunde um einen Deutschen Meistertitel gibt es leider im Tennis, anders als im Hockey, nicht. Die beste Bilanz in Einzel und Doppel hatte dabei Jennifer Witthöft mit 5:2 Siegen vor Jungsenioren-Weltmeisterin Gitte Möller mit 5:3 Siegen. Klasse geschlagen haben sich die Youngster Eva Lys (16) 4:2 Siege und Katerina Pataki (13)3:1 Siege. Insgesamt also eine sehr erfolgreiche Wintersaison für unsere Tennisdamen in der höchsten deutschen Hallenspielklasse. Alster go! //JC

Bild: Norddeutsche Meister in der Mannschaft - Hallensaision 2018 :  Zwei Generationen – ein Team : Eva Lys (links) und Gitte Möller

 

 

 


 

Abschluss-Tabelle


Rang

Team

Begegnungen

S

U

N

Tab.Punkte

Matchpunkte

Sätze

Spiele

 

 

1

Der Club an der Alster

5

4

0

1

8:2

20:10

41:24

287:222

 

2

DTV Hannover

5

3

1

1

7:3

18:12

41:31

288:273

 

3

TC RW Wahlstedt

5

3

0

2

6:4

19:11

40:23

303:192

 

4

Großflottbeker THGC

5

3

0

2

6:4

17:13

36:28

270:250

 

5

THC von Horn und Hamm

5

1

1

3

3:7

11:19

26:42

228:298

 

6

Club zur Vahr

5

0

0

5

0:10

5:25

15:51

195:336


Ergebnisse der eingesetzten Spielerinnen - Winter 2014/2015

Rang

LK

ID-Nummer

Name, Vorname

Nation

SG

Einzel

Doppel

gesamt

LK1

29500169 

Korpatsch, Tamara  (1995)

GER 

 

-

-

-

LK1

29750976 

Matviyenko, Lisa  (1997)

GER 

 

1:2

0:1

1:3

LK1

29200236 

Witthöft, Jennifer  (1992)

GER 

 

4:0

1:2

5:2

LK1

28005290 

Möller, Gitte  (1980)

GER 

 

3:1

2:2

5:3

LK1

29950859 

Grimm, Helene  (1999)

GER 

 

1:0

1:0

2:0

LK1

20250079 

Lys, Eva  (2002)

GER 

 

3:0

1:2

4:2

LK1

29750115 

Lehmann, Vinja  (1997)

GER 

 

2:0

1:1

3:1

LK1

20150078 

Homolkova, Nikola  (2001)

CZE 

 

-

-

-

LK1

29650100 

Schneider, Lea  (1996)

GER 

 

-

1:0

1:0

10 

LK1

20458753 

Pataki, Ester Katerina  (2004)

GER 

 

2:0

1:1

3:1

11 

LK1

29300970 

Larbig, Lorraine  (1993)

GER 

 

-

0:1

0:1

 

 

DREI WELTMEISTERINNEN von der Alster

HAMMER, EINFACH HAMMER!

WM TITEL DAMEN

In der vergangenen Woche spielten die DANAS und HONAMAS die Hallen-Heim-WM in der Berliner Max-Schmeling-Halle und beide Teams schafften es bis ins Finale. Vor sensationeller Kulisse gelang den Damen das Meisterstück – Hallenweltmeisterinnen 2018!!

Im hart umkämpften Finale, gegen Titelverteidiger Holland, lagen die Damen Anfang der zweiten Halbzeit mit 0:1 zurück. Aber die DANAS mit den drei Alsteranerinnen Vici Huse, Lisa Altenburg und Anne Schröder drehten noch mal auf und glichen per 7m durch Nike Lorenz (MHC) zum 1:1 aus. Und dann war es unsere Anne Schröder, die nach einem grandiosen Sololauf über das halbe Feld den Ball zum Siegtreffer und WM-Titel im Tor der Holländerinnen unterbrachte! WELTKLASSE!

Die Bilanz unserer Alter-Damen kann sich mehr als sehen lassen in dieser Hallensaison. Kathi Kirschbaum Hallen-Europameisterin, die 1. Damen werden Deutscher Hallen Meister 2018 und Vici Huse, Lisa Altenburg und Anne Schröder gewinnen die Hallen-WM. Unterm strich, besser geht's nicht.

ÜBERGLÜCKLICHE WELTMEISTERINNEN!!

2:4 Niederlage der 1. Tennisherren gegen Oldenburg

Im 2. Saisonspiel gegen den Oldenburger TeV lief es trotz guter Leistungen nicht ideal für unser Team. Die Gäste, die in topp Besetzung und mit Schlachtenbummlern an ihrer Seite aufliefen, konnten sich schon nach den Einzeln mit 3:1 absetzen. Lediglich Matthias Kolbe an Position 3 gewann. Er besiegte Jonas König souverän 6:1, 6:3, wobei der erste Satz ein echter Eil-Durchgang war, die Partie nur zu Beginn des zweiten Satzes ausgeglichen verlief. Demian Raab hatte im Spitzeneinzel eine sehr schwere Aufgabe gegen Michel Dornbusch, der dann mit seinem Hammer-Service auch - neu konzentriert nach einem warning - 3 Satzbälle im ersten Durchgang abwehren konnte und das unterhaltsame Match mit 7:5, 6:2 für sich entschied. Sehenswert, welches Tennis Michel Dornbusch stets bei Breakbällen abrufen konnte. An Position 2 verlor David Eisenzapf 4:6, 6:3, 5:10. Sein super Kampfgeist half ihm im Match-Tiebreak nicht, denn der groß gewachsene Tillmann Erdbories geriet in einen Aufschlag Flow. Debüt im Team der 1. Herren für den 17-jährigen Alster Nachwuchsspieler Bruno Kreidler, der mit Stefan Seifert (atp 228 in 2012) wohl den schwierigsten Gegner erwischte, den man an Position 4 überhaupt haben kann. 2:6, 1:6 lautete das Ergebnis, aber Bruno Kreidler hat sich wacker geschlagen und war zufrieden mit seiner Leistung. Dies bestätigte er im zweiten Doppel an der Seite des erfahrenen Linkshänders Matthias Kolbe, der wertvollen Rückhalt gab. Die beiden entschieden tatsächlich das Match im mutig gespielten Match-Tiebreak gegen Jonas König/Tillmann Erdbories mit 6:3, 1:6, 10:7 für Alster. Für ein Unentschieden reichte das aber nicht. Das Spitzendoppel hatte sich bereits zuvor das Duo Michel Dornbusch/Stefan Seifert verdient mit 7:5, 6:2 gegen Demian Raab und David Eisenzapf gesichert. Die Titelverteidigung ist für unsere Jungs damit nicht mehr drin, das anvisierte Ziel, der Klassenerhalt, steht fest. Am nächsten Samstag, 17.02. um 13 Uhr steht ein weiteres Heimspiel gegen den Suchsdorfer SV auf dem Plan. // Maren Raab

 

Herren Hallen-Vizemeister 2018

Der UHC Hamburg gewinnt Derby-Finale – Hockeyliga.de

Der UHC Hamburg hat seine „Abschiedstour“ mit dem Titel gekrönt. Das Team, bei dem es nicht nur für den Trainer, sondern auch für viele Spiele die letzte Hallensaison war, gewann bei den KLAFS Final Four in Stuttgart das Endspiel gegen den Club an der Alster mit 8:5 (3:2) und sicherten sich damit den dritten Deutschen Hallen-Titel nach 1964 und zuletzt 2002. Alster hingegen verpasste nach einer ganz starken Spielzeit mit der ersten Saisonniederlage seinerseits Hallen-Titel Nummer drei.

„Am Ende dieser wahnsinnig spannenden Reise sind wir jetzt überglücklich, und wenn ich jetzt in die glücklichen Gesichter schaue, wird mir richtig warm ums Herz“, so Meister-Trainer Kais al Saadi. „Es war viel Arbeit bis hierher, aber die ist uns wirklich leicht gefallen. Die Jungs haben hier alles reingeworfen – Herz, Leidenschaft und eine wahnsinnige Kollektivität. Wir hatten phasenweise schon einige Probleme mit unserem Spielaufbau, und wir hatten bis zum Schluss nie wirklich die Sicherheit, dass es jetzt durch wäre. Wir durften nicht nachlassen, aber die Jungs waren im Tunnel uns extrem fokussiert.“

Alsters Fabian Rozwadowski gratulierte dem Gegner zum Sieg und erkannte an, dass „der UHC es geschafft hat zu verhindern, dass wir unser Spiel durchsetzen und unsere Stärken, vor allem in der Defensive, auf die Platte bringen konnten. Sie haben uns heute bestimmt und auch ein Stück weit gelenkt. Ich habe aber auch der Mannschaft schon gesagt, dass in dieser Saison auch sehr viel sehr gut war. Jetzt wird es eine Weile dauern, das abzuhaken. Aber dann werden die Jungs noch hungriger zurückkommen.“

Die Zuschauer in der ausverkauften SCHARRena sahen von Beginn an ein temporeiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Leichte Vorteile erarbeitete sich dann jedoch der UHC Hamburg, der auch früh in Führung gehen konnte. Nach einer sehenswerten Kombination über die rechte Angriffsseite passte Tino Teschke auf Oliver Korn, der sofort weiter auf Jonas Fürste, der den Ball ins Tor Blockte (9.). Das Momentum war damit bei den „Uhlen“, die kurz darauf auch die erste Strafecke zugesprochen bekamen. Alster konnte einen abgelaufenen Schlenzer von Patrick Breitenstein nicht richtig klären, der legte den Ball ab auf Moritz Fürste, dessen abgefälschter Schuss irgendwie ins Tor trudelte (12.). Es blieb aber ein schnelles und hart umkämpftes Spiel auf Augenhöhe. Alster bekam seine Chance ebenfalls per Ecke: Die erste wurde noch abgelaufen. Bei der Wiederholungsecke spielte Jonathan Fröschle den Ball zurück auf Rausgeber Anton Boeckel, der das 1:2 markierte (20.). Nach einem Foul an Fröschle hatte der die Chance, per Siebenmeter auszugleichen, doch UHC-Keeper Nico Jacobi parierte den flachen Schuss mit dem Fuß (22.). In der Schlussphase der ersten Hälfte übernahm Alster mehr das Kommando, während der UHC auf Konter lauerte. Und das klappte noch vor der Pause: Moritz Fürste passte aus der Drehung hinter dem Rücken auf Tino Teschke, der den Ball von links unter dem Schoner von Alster-Keeper Felix Reuß hindurch ins Tor schob (27.). Doch Alsters Antwort kam umgehend per Strafecke, die Spezialist Jonathan Fröschle sehenswert unter die Latte setzte (28.). Beide Teams hatten vor dem Pausenpfiff noch Chancen, doch mit der knappen UHC-Führung ging es in die Pause.

Es ging so weiter, wie es zuvor aufgehört hatte – mit hohem Tempo uns sehenswerten Aktionen auf beiden Seiten. Und auch die nächsten Treffer ließen nicht lange auf sich warten. Nach einer tollen Kombination passte Carl Alt in die Mitte auf den Torschützen Niklas Bruns (32.), der das 3:3 markierte. Doch praktisch im Gegenzug die erneute UHC-Führung: Ein langer Pass durch die Mitte fand Hannes Müller, und der 17-Jährige lupfte abgebrüht über den herausrutschenden Felix Reuß (32.). Der UHC nutzte seine Chancen in dieser Phase deutlich besser. Das stellte Philip Schmid in der 37. Minute unter Beweis, als er per Strafecke das 5:3 erzielte. Auf der anderen Seite hingegen brachte Alster keine saubere Ecken-Rausgabe zustande. Der UHC machte die Räume defensiv jetzt ein wenig enger und liefen nicht mehr jeden Konter, Alster tat sich allerdings schwerer, in den Schusskreis zu kommen. Doch es gab weiterhin Chancen. Eine davon nutzte Jesper Kamlade, der mittig aus acht Metern völlig frei zum Schuss kam, zum 4:5-Anschlusstreffer (48.). Doch wieder antwortete der UHC umgehend. Wieder ging ein langer Pass durch die Mitte bis auf Jonas Fürste durch, der ebenso freistehend die Zwei-Tore-Führung wieder herstellte (49.). Wieder zog sich Uhlenhorst zurück, nahm immer wieder geschickt Zeit von der Uhr und ließ Alster kommen. Doch so richtig zwingend wurden die zurückliegenden Alsteraner nur noch selten. Gut vier Minuten vor Schluss nahm Alster den Torhüter für den sechsten Feldspieler raus, doch der UHC tat es dem Gegner wenig später gleich. Alster setzte noch einen Konter zum 5:6-Anschlusstreffer durch Jesper Kamlade (58.), doch auch dem UHC gelang ein Empty-Net-Goal, das auf das Konto von Moritz Fürste ging (59.). Und auch den Schlusspunkt setzte der UHC, als Hannes Müller den Ball vom Schlussmann eroberte und ihn zur Entscheidung ins leere Tor schob (60.).
 
Club an der Alster - UHC Hamburg 5:8 (2:3)
Tore:
0:1 Jonas Fürste (9.)
0:2 Moritz Fürste (12., KE)
1:2 Anton Boeckel (20., KE) 
1:3 Tino Teschke (27.)
2:3 Jonathan Fröschle (28., KE)
3:3 Niklas Bruns (32.)
3:4 Hannes Wulf Müller (32.)
3:5 Philip Schmid (37., KE)
4:5 Jesper Kamlade (48.)
4:6 Jonas Fürste (49.)
5:6 Jesper Kamlade (58.)
5:7 Moritz Fürste (59.)
5:8 Hannes Wulf Müller (60.)

Damen Deutscher Hallen-Meister 2018

Vierter Deutscher Hallen-Titel für Alsters Damen – Hockeyliga.de

Die Damen des Club an der Alster sind Deutscher Meister im Hallenhockey 2018! Die Hamburgerinnen besiegten in einem spannenden Finale, in dem es nach regulärer Spielzeit noch 2:2 gestanden hatte, den Düsseldorfer HC erst nach Penaltyschießen mit 4:3. Alsters Damen holten damit nach 2006, 2008 und 2009 den vierten Deutschen Meistertitel unter dem Hallendach.

„Das war für mich wahrscheinlich das härteste Finale überhaupt“, gestand Meister-Trainer Jens George nach dem Spiel ein. „Düsseldorf hat es uns mit einer starken Defensive sehr schwer gemacht. Da haben wir uns lange die Zähne ausgebissen. In der Halbzeit hatten wir auch viel aufzufangen. Das schnelle 1:2 hat uns natürlich geholfen, weiter an den Sieg zu glauben. Den verschossenen Siebenmeter haben wir zum Glück schnell aus den Köpfen bekommen, und vor dem Penaltyschießen hatte ich dann schon ein ganz gutes Gefühl.“

Natürlich sind wir enttäuscht, aber eigentlich hatten wir hier ein gutes Wochenende“, konstatierte Düsseldorfs Trainer Nico Sussenburger. „Wir haben in120 Minuten nur drei Gegentore bekommen. Heute haben wir leider aus unseren klaren Offensivaktionen und Kontermöglichkeiten zu wenig gemacht. Da müssen wir einfach konsequenter und souveräner sein. Im Penaltyschießen ist es dann ein bisschen Glück, ein bisschen Pech – diesmal halt mit dem besseren Ausgang für den Gegner.“

Die Partie begann mit viel Tempo, aber die Teams neutralisierten sich in der Anfangsphase über weite Strecken. Es war zu merken, dass beide Mannschaften zunächst darauf bedacht waren, Sicherheit zu gewinnen und defensiv gut zu stehen. Die ersten nennenswerten Kreisszenen hatte jedoch der Düsseldorfer HC, der über Alisa Vivot, Greta Gerke oder Teresa Martin Pelegrina starke Antreiberinnen hatte. Für Alster hatte Anne Schröder in der 15. Minute die erste echte Chance, aber aus der Abwehr der Torhüterin heraus entstand ein hervorragender Konter über Selin Oruz und Elisa Gräve, an dessen Ende Greta Gerke den Ball zur durchaus verdienten Führung über die Linie drückte (15.). Alster spielte fortan etwas defensiver, kontrollierte die Vorstöße der Düsseldorferinnen besser und konterte gefährlich – aber auch mit Pech. In der 26. Minute leitete Lisa Altenburg einen Konter ein, spielte Doppelpass mit Jessica Reimann, doch am Ende traf Altenburg den Ball nicht richtig und verzog links. Die Hamburgerinnen waren kurz vor der Halbzeit merklich am Drücker, nutzten aber zwei, drei gute Chancen nicht. Auch die erste Ecke, geschossen von Viktoria Huse, wurde von Greta Gerke mit dem Schläger abgeblockt (27.). Düsseldorf blieb aber ebenfalls gefährlich in einigen Szenen und ging letztlich auch nicht unverdient mit der knappen Führung in die Pause.

Alster kam druckvoller aus der Kabine, traf aber zunächst auf eine gut verteidigende Düsseldorfer Mannschaft. Mit fortlaufender Spielzeit allerdings fand Hamburg immer öfter mal eine Lücke. Nur Profit konnte man daraus noch nicht schlagen. Alster war jetzt aber am Drücker, holte sich Bälle und kam zum Abschluss. Doch den Treffer setzte Düsseldorf. Konter DHC über Alisa Vivot, Alster monierte einen hohen Ball, hörte auf zu spielen und Teresa Martin Pelegrina hob den Ball von rechts ins Alster-Tor (40.). Doch jetzt klappte es auch bei Alster. Anne Schröder passt nach einer kurzen Täuschung von links in die Mitte, wo Jessica Reimann freistehend der Anschlusstreffer gelang (42.). Alster presste nun, doch Düsseldorf hielt mit viel Engagement und hoher Laufbereitschaft dagegen. Düsseldorfs Elisa Gräve hatte in der 48. Minute plötzlich völlig frei auf links die Chance für eine mögliche Vorentscheidung, schob den Ball aber knapp am langen Pfosten vorbei. Aber in der 53. Minute traf Alster zum Ausgleich. Diesmal hatte der DHC auf einen Pfiff gewartet und Katharina Kirschbaum nutzte die Verwirrung im Kreis zum 2:2. Jetzt war Düsseldorf beeindruckt, musste die nächste Ecke hinnehmen. Der Schuss von der Ablage wurde auf der Linie mit dem Körper abgewehrt. Lisa Altenburg trat zum fälligen Siebenmeter an, verzog den allerdings knapp rechts (56.). Beide Teams suchten in der hektischen Schlussphase die Entscheidung, aber die musste im Penalty-Shootout fallen.

Alsters Jessica Reimann und Düsseldorfs Alisa Vivot verwandelten ihre Penaltys jeweils sicher, Anne Schröder wurde von DHC-Keeperin Nathalie Kubalski gefoult. Emily Kerner verwandelte den fälligen Siebenmeter zum 4:3 sicher. Weil das der letzte Treffer war – Greta Gerke, Lisa Altenburg und Sabine Markert scheiterten danach noch – feierte am Ende Hamburg über den Meistertitel.
 
Club an der Alster - Düsseldorfer HC 4:3 nP (2:2, 0:1)
Tore:
0:1 Greta Gerke (15.)
0:2 Teresa Martin Pelegrina (40.)
1:2 Jessica Reimann (42.)
2:2 Katharina Kirschbaum (53.)
 
Penalty-Schießen:
Jessica Reimann (getroffen, 3:2)
Alisa Vivot (getroffen, 3:3)
Jessica Reimann (getroffen, 4:3)
Greta Gerke (verschießt)
Lisa Altenburg (scheitert am Torwart)
Sabine Markert (scheitert am Torwart)

Public Viewing "Klafs Final Four" in der Gastro

Nach zwei fulminanten Auftritten unserer 1. Damen und 1. Herren am vergangenen Wochenende (27. Januar) im Alster-Hexenkessel gegen Rüsselsheimer RK 9:3 und Mannheimer HC 6:4, steht am kommenden Wochenende die Deutsche Meisterschaft in Stuttgart an. Alle Fans und Supporter, die nicht mit in den Süden reisen, können die Halbfinals gemeinsam in unserer Club-Gastro zelebrieren!

Samstag, 3. Februar 2018 

Damen: 12 Uhr | DCadA vs. HTC Uhlenhorst

Herren: 16 Uhr | DCadA vs. Krefelder HTC


Sonntag, 4. Februar 2018 

Endspiel Damen: 11:30 Uhr | 

Endspiel Herren: 14.00 Uhr  |

LIVESTREAM DES SWR

SWR Livestream: www.SWR.de/Sport 
SWR Mediathek: https://swrmediathek.de/content/live.htm
Facebook SWR Sport: https://www.facebook.com/swrsport/

Damen: DCadA vs. RRK 9:3 (4:2)

Alster erst am Ende klarer Sieger – Hockeyliga.de

27.01.18 // Mit einem am Ende klaren Erfolg sind die Hockey-Damen vom Club an der Alster in die Endrunde um die Deutsche Hallenmeisterschaft in einer Woche in Stuttgart eingezogen, wo man am Samstag, 3. Februar, im Halbfinale auf Uhlenhorst Mülheim trifft, das sein Viertelfinale in Berlin 5:3 gewann. Vor gut 350 Zuschauern besiegte der Nordmeister den Südzweiten Rüsselsheimer RK am Samstag mit 9:3 (4:2), hatte aber im Laufe der Partie einige enge Phasen zu überstehen. „Rüsselsheim hat das taktisch sehr gut gemacht. Bei uns war vielleicht doch etwas Nervosität zu spüren, wir haben viele kleine Fehler gemacht. Aber in den letzten zehn Minuten hatten wir dann mehr Luft”, stellte Alster-Trainer Jens George fest.

Die Partie indes hätte mit Sicherheit einen anderen Verlauf genommen, hätten die Gäste ihre Chancen in der Anfangsphase genutzt wie die Ecke nach bereits 70 Sekunden. Anders der Gastgeber in der Person von Hanna Valentin, die in der 6. Minute die erste Ecke für ihr Team souverän zum 1:0 verwandelte. In der Folge übernahm Alster zunehmend die Spielkontrolle und kam jeweils nach Angriffen über rechts zum 2:0 und 3:0 bis zur 21. Minute.

Die Heimzuschauer feierten ihr Team nach dem dritten Treffer bereits ausgiebig, das dann allerdings gut zwei Minuten später nicht konsequent genug im eigenen Kreis agierte und das 1:3 kassierte. Danach wirkte Alster leicht verunsichert was die Gäste kurz vor der Pause zum 2:3 nutzen konnten. Doch Georges Team antwortete im Stile einer Spitzenmannschaft und kam nach einem schnellen Angriff zum 4:2 von Lisa Altenburg noch vor der Pause.
Der Beginn der zweiten Halbzeit ähnelte dem der ersten. Wieder gab es eine Ecke für Rüsselsheim, doch dieses Mal traf Eva Frank zum 3:4. Wenig später erhielt der RRK eine weitere Ecke, schaffte es aber nicht, den Ausgleich zu erzielen. Alster wiederum fand langsam in die Partie zurück und konnte dann in der 46. Minute nach einer Kurze Ecke auf 5:3 erhöhen. „Ich denke, dass das der Knackpunkt in der Partie war”, räumte RRK-Trainer Norman Hahl nach der Partie ein. Nach dem 6:3 von Kira Horn (50.) war die Partie quasi entschieden. In der Schlussphase nahm Hahl noch seine Torhüterin raus und brachte eine sechste Feldspielern. Allerdings ohne Erfolg. „Uns hat in den letzten zehn Minuten auch die Kraft gefehlt. Am Ende hat die individuelle Klasse der Alster-Spielerinnen entschieden”, meinte der Coach.
 
Club an der Alster - Rüsselsheimer RK 9:3 (4:2)
Tore:
1:0 Hanna Valentin (6., KE)
2:0 Hanna Valentin (15.) 
3:0 Anne Schröder (21.)
3:1 Eva Frank (23.)
3:2 Petra Ankenbrand (28.)
4:2 Kira Horn (29.)
4:3 Eva Frank (32., KE)
5:3 Viktoria Huse (46., KE)
6:3 Kira Horn (50.)
7:3 Jessica Reimann (52.)
8:3 Lisa Altenburg (58.)
9:3 Lisa Altenburg (60.)

Herren: DCadA vs. MHC 6:4 (1:1)

Alster bezwingt den Feldmeister im Viertelfinale – Hockeyliga.de

27.01.18 // In einer spannenden Viertelfinalbegegnung haben sich die Hockeyherren vom Club an der Alster das Ticket für die Endrunde um die Deutsche Hallenmeisterschaft am kommenden Wochenende in Stuttgart gesichert. Mit 6:4 (1:1) bezwang das Team von Trainer Fabian Rozwadowski am Samstag vor 800 Zuschauern den letztjährigen Finalisten Mannheimer HC und bleibt damit in dieser Saison weiter ungeschlagen. „Wir gehören zu den besten vier Mannschaften in Deutschland, das ist schon ein riesiger Erfolg”, sagte der Coach, der zudem betonte: „Das Team hat in den vergangenen Monaten eine unglaubliche Entwicklung gemacht.”

Dazu gehört auch, dass man das frühe 0:1 von Fabian Pahlke im Anschluss an eine Kurzen Ecke gut wegsteckte. Gegen Gäste, von denen man wusste, dass sie über eine starke Defensive verfügen, kamen die Gastgeber zwar anfangs nur selten zum Zuge und liefen dabei immer wieder Gefahr, sich einen Konter einzuhandeln, blieben im Spielaufbau aber ruhig.

Johannes Große konnte die Hausherren schließlich in der 14. Minute mit dem Treffer zum 1:1 erlösen. In der Folge entwickelte sich eine offene Partie, in der Alster-Torwart Felix Reuß allerdings mehr zu tun bekam als sein Gegenüber Niklas Garst. Der wiederum konnte in der 27. Minute dann nicht verhindern, dass die Kugel in seinem Kasten lag. Doch nach kurzer Diskussion entschieden die Schiedsrichter, den Treffer von Friedrich Gröpper nicht zu geben.

Nach dem Seitenwechsel übernahm dann Alster zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen, konnte aber seine Chancen nicht nutzen. Das bestrafte der Mannheimer HC, denn Dan Nguyen Luong beendete einen der wenigen Offensivaktionen seines Teams in dieser Phase mit dem Tor zum 2:1.

Alster indes antwortete beinahe postwendend mit einem sehenswerten Treffer von Carl Alt. Und als Reuß kurz darauf mit einer sehenswerten Parade den erneuten Rückstand verhinderte, erzielte Alt wenig später das 3:2 per Kurzer Ecke. Es sollte sich schließlich zeigen, dass dies das große Manko der Gäste war, nach eigenen Toren zu schnell selbst einen Treffer hinnehmen zu müssen. Nach dem erneuten Ausgleich per Kurzer Ecke in der 49. Minute dauert es keine 60 Sekunden bis zum 3:4. Und als dem MHC in der 55. Minute das 4:4 gelang, konnte Alster noch in derselben Minute dank einer sehenswerten Aktion von Anton Boeckel wieder in Führung gehen. Gut zwei Minuten vor Ende sorgte Jonathan Fröschle schließlich für den Endstand.

„Der Schlüssel zum Erfolg war, dass wir geduldig gespielt haben”, fand Rozwadowski. MHC-Coach Matthias Becher betonte derweil: „Mir fallen viele gute Gründe ein, warum wir verloren haben. Wir haben als Team und individuell aber klasse verteidigt, Aber ich denke, vier der sechs Tore sind Fehler von uns vorausgegangen, und Alster hat das genutzt.”
 
Club an der Alster - Mannheimer HC 6:4 (1:1)
Tore:
0:1 Fabian Pehlke (4.)
1:1 Johannes Große (14.) 
1:2 Danny Nguyen Luong (41.)
2:2 Carl-Moritz Alt (43., KE) 
3:2 Carl-Moritz Alt (45.)
3:3 Patrick Hablawetz (49., KE)
4:3 Jonathan Fröschle (49.)
4:4 Paul Zmyslony (55., KE)
5:4 Anton Boeckel (55.)
6:4 Jonathan Fröschle (58.)

DCadA vs. MHC | Herren ab 16:15 Uhr

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Kathi Kirschbaum wird Europameisterin

Hallen-EM in Prag: Junges Team holt Gold! – Hockey.de

Prag: 3:2-Erfolg nach Penalty-Krimi gegen Weltmeister Niederlande

21.01.2018 - Die junge deutsche Perspektivmannschaft hat bei der Hallenhockey-Europameisterschaft in Prag die Goldmedaille geholt. In einem torarmen Spiel, das von der Spannung lebte, konnte der amtierende Weltmeister zwar acht Minuten vor Ende in Führung gehen, doch das DHB-Team glich postwendend aus. So musste das Penaltyschießen entscheiden, in dem Keeperin Rosa Krüger und die zweifache Torschützin Alisa Vivot zu den Matchwinnerinnen wurden. Natalie Kubalski, mit der sich Krüger im ganzen Turnier abgewechselt hatte, wurde zudem zur besten Torfrau der EM gekürt.

DCadA vs. RRK | Damen ab 14 Uhr

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Dank unserer Kooperation mit Allianz Deutschland!

Damen: UHC vs. DCadA 3:9 (3:4)

 
Alster ist wohl schon Nord-Champion – Hockeyliga.de
16.01.18 // Die Damen des Club an der Alster daben mit einem 9:3 (4:3) gegen den noch amtierenden Meister UHC Hamburg wohl die Nord-Meisterschaft klargemacht. Aufgrund der deutlich besseren Tordifferenz der Alsteranerinnen müsste für den Harvestehuder THC wohl schon ein Rekordsieg gegen Großflottbek her, um Alster noch von der Spitze zu verdrängen.

“Rechnerisch ist es zwar nocht nicht 100 Prozent sicher, aber wir bereiten uns jetzt schonmal auf ein Viertelfinale gegen Rüsselsheim vor”, so Alster-Coach Jens George. UHC-Trainer Claas Henkel gab derweil zu, dass der Fokus seines Teams schon länger auf dem noch bevorstehenden Europacup liege.

Den Alster-Damen war anzumerken, dass sie nach den intensiven letzten Wochen ein wenig schwere Beine hatten, während der UHC ohne Druck frei aufspielen konnte. So spielten die Gastgeberinnen gefällig im Aufbau, konnte aber einerseits seine zahlreichen Chancen nicht consequent genug nutzen und hielt zudem Alster mit Ecken, die im ersten Durchgang alle genutzt warden konnten, im Spiel. “Zur Halbzeit hätten wir auch führen können”, so Henkel.

Nach dem Seitenwechsel konzentierte sich Alster dann wieder auf das Wesentliche, stabilisierte die Defensive und ließ keinen weiteren UHC-Treffer zu. Die UHCerinnen hingegen spielte ihre Aufbauszenen nicht mehr so gut zu Ende. “Nach dem 3:6 war der Drops praktisch gelutscht, und wir hatten dann auch nicht mehr den Drive, uns nochmal voll reinzuhängen”, so Henkel. Das hatte wohl auch Jens George so gesehen. “Am Ende war unser Wille, das Spiel zu gewinnen, vielleicht größer.”
 
UHC Hamburg - Club an der Alster 3:9 (3:4)
Tore:
0:1 Viktoria Huse (6., KE)
1:1 Marleen Müller (9.) 
2:1 Hannah Seifert (11.)
2:2 Lisa Altenburg (14.)
3:2 Marie Mävers (18.)
3:3 Emily Kerner (22., KE)
3:4 Viktoria Huse (26., KE)
3:5 Lisa Altenburg (42.)
3:6 Lisa Altenburg (46.)
3:7 Viktoria Huse (48.)
3:8 Anne Schröder (54.)
3:9 Anne Schröder (55.)

Herren: UHC vs. DCadA 7:9 (3:5)

Alster bleibt in der Nordgruppe ungeschlagen – Hockeyliga.de

Im Endspiel der Staffel Nord um die Liga-Meisterschaft und damit das Heimrecht im Viertelfinale hat der Club an der Alster seine starke Serie fortsetzen und die Partie für sich entscheiden können. Die Alsteraner damit ungeschlagener Nordmeister und im Viertelfinale Gastgeber für den Mannheimer HC. Der UHC reist zum erstmaligen Süd-Meister TSV Mannheim.

„Alster hat das heute verdient gewonnen. In dieser Nordstaffel ohne Niederlage zu bleiben, muss man erstmal schaffen“, so UHC-Trainer Kais al Saadi. „Und ich glaube auch, dass die erstmal weiter ungeschlagen bleiben – für mich hat Alster zurzeit die beste Hallenmannschaft in Deutschland. Und wir können aber auch viel aus diesem Spiel ziehen, denn wir haben gegen diese gute Mannschaft ohne unsere Ecke verloren. Wir machen da ein Tor im Nachschuss aus elf Versuchen. Uns spielt zurzeit auch kein Team einfach so her. Und wenn wir daran weiterarbeiten fahren wir mit guten Chancen nach Mannheim – sagen wir mit einer Chance von 45 zu 55, denn auch da hat sich in der Südstaffel das beste Team in dieser Saison durchgesetzt.“
Alsters Trainer Fabian Rozwadowski hatte den Grund für den Auswärtssieg beim Hamburger Rivalen schnell gefunden: „Wir sind zurzeit als Mannschaft einfach ganz stark – und das vor allem immer auch in der Schlussphase. In der ersten Hälfte waren wir noch nicht so stark, konnten aber immer dranbleiben. Nach der Pause waren wir defensiv sehr stark, auch Felix Reuss hatte einen ganz starken Tag und viele der Ecken des UHC gut pariert. Wir wollten das Heimspiel im Viertelfinale – und das haben wir nun. Da können wir selbstbewusst reingehen, auch wenn der MHC ein erfahrenes Hallenteam hat. Deshalb brauchen wir auch in dem Match eine Top-Leistung.“

In der Anfangsphase führte Alster schon zweimal, ehe Philip Schmid und Jonas Fürste für den UHC ausglichen. Zwei Treffer von Große und dem Ex-UHCer Niklas Bruns, der mit vier Toren heute treffsicherster Alsteraner war, bescherten den Gästen aber eine Zwei-Tore-Halbzeitführung. Davonziehen konnte Alster zwar nie, aber auf die Anschlusstreffer der Hausherren hatte das Rozwadowski-Team in dieser Partie immer die richtigen Antworten parat.
Für die Fans blieb es aber immer spannend. Kamlades Doppelpack zehn Minuten vor dem Ende hatte Alster schon auf 8:5 in Führung gebracht, ehe Jonas Fürste seine Tore zwei und drei folgen ließ, so dass der UHC drei Minuten vor Ende wieder auf ein Tor dran war. Doch es passte zum heutigen Tag, dass dann Bruns mit einem Tor in der Schlussminute den Sack zumachte.
 
UHC Hamburg - Club an der Alster 7:9 (3:5)
Tore:
0:1 Niklas Bruns (3.)
1:1 Philip Schmid (8.) 
1:2 Jonathan Fröschle (11.)
1:3 Niklas Bruns (16.)
2:3 Philip Schmid (16.)
3:3 Jonas Fürste (22.)
3:4 Johannes Große (24.)
3:5 Niklas Bruns (26.)
4:5 Moritz Fürste (35.)
4:6 Jonathan Fröschle (46., 7m)
5:6 Tim Peter Schwieren (49., KE)
5:7 Jesper Kamlade (50., KE)
5:8 Jesper Kamlade (52.)
6:8 Jonas Fürste (56.)
7:8 Jonas Fürste (57.)
7:9 Niklas Bruns (60.)

Herren: DCadA vs. HTHC 10:8 (5:4)

Alster baut Führung in Nordstaffel aus – Hockeyliga.de

17.01.18 // Der Club an der Alster konnte das Spitzenspiel in der Nordstaffel gegen den Lokalrivalen vom HTHC am Mittwochabend mit 10:8 gewinnen. Dabei sahen die Fans in der Alster-Halle ein wechselhaftes Match. Die Hausherren führten in der ersten Halbzeit bereits 5:0, gerieten Mitte der zweiten Hälfte 6:7 und 7:8 in Rückstand, ehe Alster in der Schlussphase mit drei Toren innerhalb von 180 Sekunden das Match noch einmal zu eigenen Gunsten drehte.

"Wir haben heute Daniel von Drachenfels sehr vermisst, der uns mit seiner Torgefährlichkeit enorm geholfen hätte", sagte HTHC-Coach Christoph Bechmann nach der Partie. "Wir haben im Sturm heute keine normale Leistung gebracht, und Alster hat es auf der anderen Seite in dem Punkt besser gemacht."
"Unsere Defensive war heute überragend und wir sind sofort im Matchplan gewesen, wodurch wir so schnell deutlich geführt haben", so Fabian Rozwadowski. "Den haben wir aus den Augen verloren, als der HTHC in Halbzeit zwei gepresst hat. Erst nach dem 6:7 haben wir wieder reingefunden, was dann den Ausschlag für uns gegeben hat."

Das 0:5 aus Sicht der Gäste nach einer guten Viertelstunde spiegelte bis dahin nicht unbedingt die Kräfteverhältnisse auf dem Platz wieder, meinte Bechmann, denn auch der HTHC hatte gute Chancen. Doch für das gesamte Match war es sinnbildhaft, weil Alster einfach effektiver mit seinen Chancen umging. Und im Tor der Hausherren machte Youngster Bado Völckers ein exzellentes Bundesligaspiel. Erst als auch beim HTHC die Verwertung besser klappte, begann das Spiel zu kippen. Alster kam in der Phase defensiv nicht so gut mit dem Pressing der Gäste zurecht. Als Tobias Hauke zehn Minuten vor Ende das 8:7 für den HTHC per Ecke machte, schien das Match an den HTHC zu gehen. Doch ein Dreierpack von Bruns, Alt und Fröschle drehte das Match erneut.

Am Freitagabend kommt es nun zum nächsten Play-off-Krimi zwischen HTHC und UHC. Ein Sieg des UHC würde das Ende der Play-off-Träume des HTHC bedeuten. Umgekehrt hätten die Harvestehuder für den letzten Spieltag die besseren Karten.
 
Club an der Alster - Harvestehuder THC 10:8 (5:4)
Tore:
1:0 Carl-Moritz Alt (5., KE)
2:0 Jesper Kamlade (7.)
3:0 Niklas Bruns (13., KE) 
4:0 Alessio Ress (14.)
5:0 Anton Boeckel (19.)
5:1 Anton Pöhling (20.)
5:2 Michael Körper (21.)
5:3 Michael Körper (24., KE)
5:4 Finn Köhler (27.)
6:4 Niklas Bruns (31.)
6:5 Michael Körper (35.)
6:6 Finn Köhler (37.)
6:7 Michael Körper (40., KE)
7:7 Jesper Kamlade (47., KE)
7:8 Tobias Hauke (50., KE)
8:8 Niklas Bruns (53.)
9:8 Carl-Moritz Alt (54.)
10:8 Jonathan Fröschle (56., 7m)