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1. Herren: DCadA vs. NHTC 5:4 (4:1)

 Alster siegt im Torefestival und bleibt oben dran – Hockeyliga.de

Die Herren vom Club an der Alster bleiben in der Feldhockey-Bundesliga in Schlagdistanz zu den Endrunden-Plätzen. Am Samstag feierte das Team von Trainer Fabian Rozwadowski vor gut 200 Zuschauern einen 5:4-Sieg (4:1) über den Nürnberger HTHC. „Es war kein gutes Spiel. Wichtig waren für uns die drei Punkte. Nach der Niederlage in München vor einer Woche war Verunsicherung da und mir war klar, dass es heute eher ein dreckiges Kampfspiel werden würde. Aber es war für uns ein guter Start in die englische Woche mit den Partien gegen den UHC und den HTHC”, betonte Rozwadowski.

Als Marschplan für sein Team hatte der Trainer eine tiefstehende Deckung und das Generieren von Kontern ausgegeben. Eine Vorgabe, die dank der Nürnberger Mithilfe in der ersten Halbzeit gut funktionierte. „Alle Treffer vor der Pause waren Geschenke von uns durch Fehler im Spielaufbau”, räumte Nürnbergs Trainer Norbert Wolff ein. Zwar hatten die Gäste in der zehnten Minute nach einem Angriff über rechts den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen können und danach Pech, weil Jon Mechtold nur den Innenpfosten traf, andererseits vergab Alster auch etliche Chancen, um mit einer noch deutlicheren Führung in die zweite Hälfte zu gehen. Immerhin konnte sich Rozwadowski über „den Top-Konter über die linke Seite” zum 4:1 freuen.

Neben der mangelnden Chancenauswertung verwies der Alster-Coach aber auch auf die vielen Kreissituationen, die man den Nürnbergern erlaubt habe. Die wiederum konnten zwischen der 37. und 39. Minute auf 3:4 verkürzen, wobei vor allem das 3:4 von Frederic Wolff per Argentinischer Rückhand sehenswert war.

Im letzten Viertel bekam Alster dann drei Strafecken in Folge zugesprochen, vermochte aber das 5:3 nicht zu erzielen. Nach einer weiteren Ecke gut zwei Minuten später landete die Kugel schließlich doch im NHTC-Kasten. Sehr zum Ärger von Wolff, der die Standardsituation für unberechtigt hielt.

Knapp drei Minuten vor dem Ende nahm Wolff Torwart Steffen König heraus und brachte einen elften Feldspieler. Die Gäste erhöhten den Druck und wurden mit einer Strafecke belohnt, die Götz Mahdi nach einer schönen Variante zum 4:5 vollendete. Als keine 30 Sekunden mehr zu spielen waren, entschieden die Schiedsrichter erneut auf Ecke für Nürnberg. Doch dieses Mal ging der Ball knapp rechts vorbei.
 
Club an der Alster - Nürnberger HTC 5:4 (4:1)
Tore:
1:0 Jonathan Fröschle (3.)
1:1 Nürnberger HTC (10.)
2:1 Patrick Schmidt (22.)
3:1 Niklas Bruns (25.)
4:1 Dieter Linnekogel (28.)
4:2 Dario Benke (37., KE)
4:3 Frederic Wolff (39.)
5:3 Patrick Schmidt (54., KE)
5:4 Götz Mahdi (58., KE)